Spannung im Gehirn

06.09.2012

Aktuelle Studie zu Neuromarketing

Dass Kinofilme spannend sein können, weiß jeder. Zum Teil sogar so spannend, dass man nasse Handflächen bekommt, verkrampft oder anfängt auf den Nägeln zu kauen. Nun ist es Neurowissenschaftlern gelungen, die Spannungsmomente während des Kinofilmeschauens per EEG zu bestimmen. Nahaufnahmen einer Pistole, bedrohliche Musik und überraschende Szenewechsel aktivierten die Neuronen im besonderen Maße. Die nächste Studie soll den erwarteten Horrostreifen "The Walking Dead" aufarbeiten. Diese und weitere Forschungsarbeiten könnten Aufschluss darüber geben, auf welche Filmszenarien und vor allem Werbespotsequenzen der Betrachter in einem bestimmten Kulturkreis stark reagiert. Starke Reaktion könnte sich auf das Gedächtnis des Kinobesuchers auswirken und die Bilder längere Zeit verankern. Für Werbetreibende natürlich spannend. Die ganze Studie unter http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3353265/

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