Der Adbusting-Bildkrieg. Kunst oder Sachbeschädigung?

29.08.2011

Gibt es einen Schutz vor Werbungsverschandelung durch Subvertising oder Adbusting?

Werbeplakate werden "kunstvoll" verändert. Diese konsumkritische Haltung nennt sich "Adbusting".

Die neue Form der Plakatabrisse heißt "Subvertising" oder "Adbusting". Die selbsternannten Künstler nehmen sich Werbeplakate von Großkonzernen als Vorlage und konterkarieren deren Werbebotschaft. So wird schnell aus "LIDL" die Marke "ILL" und aus "adidas" wird "aids". Die Bewegung begründet diese Aktionen mit Konsumkritik oder mit dem reinen Willen zur Kunst. Für die Firmen ist diese Form der Transformation schlichtweg Sach- und Reputationsbeschädigung. Wie kann sich der Werbetreibende vor solchen Angriffen schützen? acameo sagt: Gute Werbung machen hilft. Wer nicht mit Plattitüden und fadenscheinigen Aussagen versucht die Zielgruppe zu ködern, der befindet sich nicht in der Schusslinie der nachtaktiven Subvertiser. Wer jedoch unter umweltschädlichen Bedingungen oder in Billiglohnländern mit Kinderhänden produziert und dabei mit ökologischem und sozialem Engagement wirbt, der sollte sich vor den kreativen Adbusters auch in Zukunft fürchten.

Zurück