Das dominante Auge

08.07.2011

acameo startet eine neue Reihe: Fotografie & Wahrnehmung. Der erste Teil beschäftigt sich mit der Frage nach dem dominanten Auge.

Sind Sie Rechts- oder Linksäuger?

Auf die Frage ob man Rechts- oder Linkshänder ist, hat man schnell eine Antwort. Den wenigsten ist aber bewusst, dass wir uns auch alle hinsichtlich unserer Augendominanz unterscheiden. Wir gehören also entweder den Rechts- oder Linksäugern an. Die Augendominanz kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein und richtet sich nicht zwangsweise danach, mit welchem Auge man besser sieht. Bei etwa zwei Dritteln der Menschen dominiert das rechte Auge (analog zu der Händigkeit). Das dominante Auge nimmt bei der Wahrnehmung eine vorherrschende Rolle ein – es ist schneller bei Suchanfragen und unterdrückt sogar die Eindrücke des untergeordneten Auges.

Für den Fotografen ist das ab dem Zeitpunkt relevant, sobald er eine Kamera mit einem optischen oder digitalen Sucher in der Hand hält und sich mit dem Blick durch den Sucher auf Motivjagd begibt.

So finden Sie heraus welches Ihr dominantes Auge ist: Bilden Sie bei ausgestreckten Armen mit den beiden Zeigefingern, die sich an der Spitze berühren und den übereinander gelegten Daumen ein kleines Dreieck, durch das Sie hindurch sehen können. Dann peilen Sie durch dieses Dreieck einen Punkt in der Ferne an, wobei beide Augen offen sind. Nun schließen Sie abwechselnd das linke und das rechte Auge. Mit einem Auge sieht man den Punkt nicht mehr, mit dem anderen schon. Das Auge mit dem Sie den angepeilten Punkt weiterhin sehen, ist Ihr dominantes Auge.

Autor der Reihe ist der acameo-Fotograf Valentin Marquardt

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